Bundespolizei stellt abhandengekommenes iPad bei einem überraschten 55-Jährigen sicher

Die ungewöhnliche Reise eines Tabletts vom Rhein an die Ruhr

Mit einem äußerst kuriosen Sachverhalt sahen sich Bundespolizisten Samstagnachmittag im Essener Hauptbahnhof konfrontiert. Dort stellten sie dank einer Ortungssoftware das abhandengekommene Tablett einer 23-Jährigen sicher.

Eine 23-jährige Frau aus Wuppertal hatte sich gegen 15:00 Uhr telefonisch an die Essener Bundespolizei gewandt. Der jungen Frau war ihr iPad in der Düsseldorfer Innenstadt unbemerkt abhanden gekommen. Über eine Ortungssoftware hatte sie festgestellt, dass es sich in einem Zug in Richtung Essen befinden müsste.

Bundespolizisten warteten im Essener Hauptbahnhof auf die S-Bahn. Als sie den Zug betraten, löste die Wuppertalerin durch die auf dem Tablett installierte Software einen Alarmton aus. Hierdurch konnte das iPad in der mitgeführten Einkaufstüte eines 55-jährigen Bochumer lokalisiert werden.

Zur Klärung des kuriosen Sachverhaltes begaben sich alle Beteiligten zum Bundespolizeirevier. Dort konnte der 55-jährige Bochumer glaubhaft nachweisen, dass er das Gerät nicht entwendet hatte. Ersten Ermittlungen zufolge hätten Unbekannte das Gerät unbemerkt in seine Einkaufstasche gesteckt. Ob sich die Angaben des Bochumers letztendlich bestätigen, müssen weitere Ermittlungen ergeben.

Gegen Abend holte die erleichterte Frau aus Wuppertal ihr Eigentum bei der Essener Bundespolizei ab. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde dennoch gegen Unbekannt eingeleitet.
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